Weitere Angebote

ad Sport und Bewegung

Die meisten Bewohner leiden an Bewegungsmangel.

Zur Mobilisierung der Grob- und Feinmotorik und zur Körperwahrnehmung werden außer Spaziergängen wöchentliche Sport- und Schwimmstunden unter fachlicher Anleitung angeboten. Darüber hinaus finden Spaziergänge, Gymnastik- und Schwimmstunden statt, sowie ein Tanzkreis in der Nebenstelle Kleine Weide 15.

ad Beschäftigungsangebote

Die Wiederherstellung und den bestmöglichen Gebrauch aller Funktionen von Körper und Geist zu fördern ist das Ziel, den Bewohnern zu helfen, ihre beruflichen, sozialen und häuslichen Bedürfnisse zu erfüllen, um am Leben in der Gemeinschaft im eigenen Sinne teilhaben zu können.

Die Verbesserung der Lebensqualität und Zufriedenheit der Bewohner unter Berücksichtigung ihrer Biographien, sowie Förderung und Erhalt ihrer Selbständigkeit und Eigenverantwortung werden durch geschultes Fachpersonal und Helfern in hohem Maße in unserem Hause erreicht.

Die Methoden in unseren Häusern dienen dem spezifischen Einsatz ausgewählter Aktivitäten, um Auswirkungen von Krankheit und Behinderung zu analysieren und zu behandeln. Durch die Aufgabenschwerpunkte wird deutlich, dass unsere qualifizierte Arbeit Früchte trägt und unsere Bewohner in ständigem Austausch von Interessen und Alltagskommunikation eine familiäre Atmosphäre schaffen.

Durch individuelle Wochen- und Förderpläne jedes einzelnen Bewohners werden Selbstwertgefühl und Antrieb, Förderung von Ausdauer und Sorgfalt, Verbesserung kognitiver Funktionen (Gedächtnisleistung, Konzentration), Erhalt und Verbesserung von Grob- und Feinmotorik durch handwerkliche Tätigkeiten, künstlerisches Gestalten und verschiedene Workshops gesteigert und/oder erhalten.

ad Anti-Aggressionstraining, Koordinations- u. Bewegungsübungen

-eine Konfliktlösungsmethode im Haus Wallburg

Das zielgerichtete Anti-Aggressionstraining mittels Sandsackboxen dient dem Selbsthilfepotential und soll einen Bewältigungsversuch ermöglichen. In der Psychiatrie nimmt die Auseinandersetzung mit Aggressionen und Autoaggressionen einen besonderen Stellenwert ein. Aggressivität ist ganz oder teilweise eine Folge von Unsicherheit, von fehlenden Geboten und Grenzen, von mangelnder Führung und Geborgenheit. Somit wird die Technik des gezielten Anti-Aggressionstrainings im Haus Wallburg eingesetzt, um eine adäquate Möglichkeit des „Ausagierens“ und der Koordinationsübung zu ermöglichen. Das Sandsackboxen wird im Einzel- oder Gruppengeschehen eingesetzt. Die Einzelaktion zielt darauf aus, dem seelisch behinderter Menschen die Steigerung des eigenen Selbstvertrauens, die Sensibilität der eigenen Wahrnehmung zu ermöglichen und einen Weg zur persönlichen Konfliktbewältigung zu finden. Das Sandsackboxen in der Gruppe gilt als ideales Medium, ein förderliches Milieu zu schaffen, in dem Begegnungen ermöglicht, Störungen aufgezeigt und das Einfühlungsvermögen, bezogen auf den Sensibleren, in der Gruppe gefördert wird. An dieser Stelle muss hinzugefügt werden, dass es sich in diesem Rahmen nicht um eine Aufforderung von Gewalt gegeneinander handelt, sondern um das Erkennen von Stress- und Aggressionspotential des Einzelnen, um so in und mit der Gruppe zu lernen, in angemessenem Umfang dieses auszutragen und zu verarbeiten. Die Reflexion im Anschluss in Begleitung von Fachpersonal bezieht sich auf das „Hier und Jetzt“, so dass die Gruppenerfahrung als Fördermaßnahme zur Wiederherstellung der sozialen Identität angesehen werden kann.

ad Freizeitangebote

Ausflüge, Kino, Stadtbummel, kostenloser Eintritt in den Grömitzer Zoo, Museums-besuche, Spielegruppen, etc. werden nicht nur als Spaß und Freude angesehen, sondern dienen ferner der Steigerung der Lebensqualität, fördern soziales Verhalten und wirken der Interesselosigkeit entgegen. Gern wird das Angebot der hausübergreifenden Disco und unser gemeinsames Kaffeetrinken genutzt.

Zur Erreichung von weiter entfernten Fahrzielen werden Bewohner mit unserem Firmenfahrzeug transportiert.

ad Pflege

Es wird von der Einrichtung sichergestellt, dass physisch krank gewordene Personen, die der Pflege innerhalb einer Pflegstufe bedürfen, einen ambulanten Pflegedienst ihrer Wahl verpflichten können und Leistungsträger die dann erbrachten Leistungen direkt mit dem Bewohner abrechnet.

ad Finanzierung

Die Kosten für die Betreuung werden von dem örtlichen Sozialhilfeträger nach Bestimmungen des SGB XII übernommen.

Die derzeit leistungsgerechte Vergütung liegt bei 69,53 € als Tagessatz.